journal.hahnsinn

Ein Plädoyer für
gutes Webdesign

Nischenseiten-Challenge Report 3: Content is king

Artikel 3 von 3 in der Serie Nischenseiten Challenge

Schon wie­der ist über eine Woche ver­gan­gen in der Nischenseiten Challenge. Mein Beitrag praesentationen24.de wächst und gedeiht. Inhaltlich und tech­nisch bin ich gut vorangekommen:

Inhalte

Aufgrund der Navigationsstruktur habe ich mir ca. 30 Inhaltsseiten vor­ge­nom­men. Ne Menge Stoff, der erst­mal gefüllt sein will. Letzte Woche konnte ich mal ein, zwei Tage gut Gas geben und den Hauptpunkt „Präsentationen vor­be­rei­ten“ samt Unterseiten gut fül­len. Die ers­ten Blogartikel sind inzwi­schen auch drin. Aufgrund mei­ner Schulungstätigkeiten (u.a. zum Thema „Präsentationstechnik“ ;) ) habe ich schon umfang­rei­che Inhalte vor­rä­tig, die nur noch in die ent­spre­chende Form gebracht wer­den müs­sen. Es war­ten aber immer noch jede Menge Texte, die geschrie­ben wer­den wol­len… Die nächs­ten Wochen.

WordPress-Plugins

Im letz­ten Beitrag habe ich schon einige WordPress-PlugIns vor­ge­stellt, die ich ein­ge­baut habe. Es sind nun noch einige dazu­ge­kom­men:
Weiterlesen »

Nischenseiten-Challenge: Praesentationen24.de — Das Portal rund um Präsentationstechniken

Artikel 2 von 3 in der Serie Nischenseiten Challenge

Ich arbeite wei­ter hart an mei­ner Nischenseite, die ers­ten Besucher kom­men (woher auch immer). Folgend Teil II mei­nes Reports über die Nischenseiten-Challenge rund um meine Seite praesentationen24.de.

Design

Das Farbschema steht (Rot, blau). Es soll ins­ge­samt einen eigen­stän­di­gen Portalcharakter gerecht wer­den und nicht zu Business-like aus­se­hen, son­dern eher eine biss­chen Frische trans­por­tie­ren, um die Hemmungen vor der Aufgabe „eine Präsentationen hal­ten zu müs­sen“ zu ver­lie­ren. Ein ers­tes Logo steht auch. Ob das am Ende immer noch so aus­se­hen wird, keine Ahnung. Der große Wurf ist es nicht, habe aber auch schön häß­li­chere gese­hen… Für den ers­ten Eindruck also ok! Weitere umfang­rei­che opti­sche Anpassungen an der Seite ste­hen noch bevor.
Logo Praesentationen24.de
Weiterlesen »

Nischenseiten Challenge — Ich bin dann mal dabei…

Artikel 1 von 3 in der Serie Nischenseiten Challenge

Wahrscheinlich musste es sowas sein… Seit Monaten habe ich es nicht geschafft, vor allem auf­grund von (zuviel) Projekten, neue Artikel für den Blog zu schrei­ben und dann das: die soge­nannte Nischenseiten Challenge. Schon lange treibt mich der Gedanke mal Seiten auf­zu­set­zen, die auf­grund ihrer purer Anwesenheit Geld ver­die­nen…
Neben mei­nem „Hauptthema“ dem Webdesign, lese ich viel über Online-Marketing und stoße damit auf zwangs­läu­fig immer wie­der über Affiliate-Beiträge. Aber wie es so oft bei freien eige­nen Projekten ist (siehe die­ser Blog), es braucht doch immer wie­der einen Antrieb von außen. Und die Nischenseiten-Challenge ist die­ser Anreiz. Idee ist es eine Webseite zu einer Nische auf­zu­set­zen und die inter­es­sier­ten Besucher mit diver­sen Einnahmequellen zu monetarisieren.

Nischenseiten-Challenge Logo, Quelle: selbstaendig-im-netz.de

Jeder Teilnehmer die­ses „Wettbewerbs“ macht mög­lichst wöchent­lich sei­nen aktu­el­len Status öffent­lich, so dass mög­lichst viele davon pro­fi­tie­ren. Vorgaben waren nur kei­nen bezahl­ten Traffic zu nut­zen und eine neue Domain anzu­le­gen. Die Nischenseite soll kom­plett neu auf­ge­setzt wer­den. Schon Mitte Februar begann die Challenge und soll 13 Wochen dau­ern. Zeit also nach­zu­le­gen und sich mit fol­gen­den Themen zu beschäf­ti­gen:
Weiterlesen »

Webdesign-Prinzipien: Der zweite Eindruck

Wie wich­tig der erste Eindruck einer Webseite ist, habe ich in einem frü­he­ren Artikel beschrie­ben. Der zweite Eindruck ent­schei­det aber, ob der Anwender auf der Seite län­ger ver­weilt. Welche Faktoren sind für den zwei­ten Eindruck von Bedeutung und wie kön­nen diese beein­flusst wer­den? Damit beschäf­tigt sich die­ser Artikel.

Um den Anwender von sich oder sei­nen Produkten / Leistungen zu über­zeu­gen, blei­ben einer Webseite meis­tens nur wenige Sekunden. Dieser zweite Eindruck ent­schei­det, ob der Anwender wei­ter auf der Webseite bleibt oder sie ver­lässt. Je nach Literatur / Studie und je nach­dem wie eng man den zwei­ten Eindruck fasst, kann man hier von ca. zwei bis gar zu zehn Sekunden aus­ge­hen. In die­sen ers­ten Sekunden also, will der Anwender unbe­wusst fol­gende Fragen beant­wor­tet bekommen:

  • Wo bin ich hier?
  • Wo kann ich hin?
  • Wo finde ich die Information, die ich suche?

Ergänzt durch die unbe­wuss­ten Über­le­gun­gen, ob die Webseite seriös genug ist und ihr zuzu­trauen ist, seine Bedürfnisse und Erwartungen zu stillen.

Welche Bedeutung hat der zwei­ten Eindruck?

Zum einen möchte der Anwender sei­nen ers­ten – hof­fent­lich schon posi­ti­ven — Eindruck bestä­tigt bekom­men, da wir unbe­wusst immer die Bestätigung unser Erwartungen suchen. Entscheidend ist dann die Glaubwürdigkeit der Seite. Trauen wir ihr zu, hier die Informationen zu fin­den, die ich suche und / oder schnell zu ihr zu kommen!

Was kann der User in den ers­ten Sekunden über­haupt aufnehmen?

Weiterlesen »

Bilderwelten im Web – Status quo & Trends

Artikel 3 von 3 in der Serie Bilderwelten im Web

Mit wel­chen Bilderwelten tre­ten exem­pla­ri­sche Großunternehmen im Web auf? Was sind aus­tausch­bare Bilderwelten und wel­che Trends beim Einsatz von Bildern gibt es aktu­ell im Web? Diese Folge der Reihe „Bilderwelten im Web“ gibt einen Über­blick über den Status quo, zumin­dest einen klei­nen Ausschnitt:

Bilder bei Großunternehmen


Zuerst ein Blick auf einige Großunternehmen. Aufgrund ihrer Präsenz in den ver­schie­dens­ten Medien (Printanzeigen, Fernsehwerbung etc.) sind ihre Kommunikationsauftritte bekannt, da all­ge­gen­wär­tig. Die Kampagne „Print wirkt“ des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger führt seit Jahren vor, wie ein­präg­sam mar­kante Bilderwelten sein kön­nen. Voraussetzung dafür ist aber ein ent­spre­chend häu­fi­ger Kontakt mit den Motiven durch Werbung (Print und TV), oft sogar über viele Jahre hin­weg. Mal schauen, wie es bei den Online-Auftritten ausschaut:

Wempe


Großformatige Bilder, die die Atmosphäre der Wempe-Kommunikation naht­los auf­nimmt, aber auch ohne Kenntnisse der Werbeanzeigen ein­wand­frei funk­tio­niert. Die Webseite ansons­ten wirkt zwar nicht mehr ganz tau­frisch, aber darum geht es hier ja heute nicht!
Wempe

Ratiopharm


Rationpharm, gute Preise, gute Webseite? Auf jeden Fall keine guten Bilder! Die Klischee-Zwillinge tau­chen nur im Content pixel­weise auf. Was ja nicht wei­ter schlimm wäre, wären die ande­ren im Header ein­ge­setz­ten Bilder auch nur ansatz­weise mar­kant oder indi­vi­du­ell. Aber hier wurde wohl eher Wert dar­auf gelegt, dass eine Flash-Animation drin ist… Chance ver­passt!
Ratiopharm

Ergo


Nein, bei den ein­ge­setz­ten Bildwelten geht es weder um die in der Werbung viel­be­wor­bene Zahnzusatzversicherung, noch um die zwei­fel­haf­ten Vertriebsausflüge des Ergo-Vorgängers Hamburg-Mannheimer. Es sind zwar nette Fotos, der Bezug zu Ergo fin­det aber alleine durch die orga­ni­schen Formen statt. Immerhin…
Ergo

Weiterlesen »

5 kurze Gestaltungstipps für Präsentationen!

Geschätzte 30 Millionen PowerPoint-Vorträge fin­den welt­weit pro Tag statt — GÄÄÄHN! Meistens blei­ben die Zuhörer gelang­weilt, rat­los oder über­for­dert und oft genug auch alles zusam­men zurück. Die inhalt­li­che Ausgestaltung ist das Eine, die visu­elle Gestaltung das Andere. Auch wenns bei bei­den oft man­geln mag, kon­zen­trie­ren wir uns mal auf die Optik. Hier 5 kurze Tipps, die ein­fach umzu­set­zen sind und keine allzu gro­ßen Gestaltungskenntnisse ver­lan­gen, aber dafür schö­nere, über­sicht­li­chere und kla­rere Präsentationen erzeu­gen:

1. Weniger ist mehr

Platz las­sen, Inhalt atmen las­sen. Den soge­nann­ten Weißraum gezielt ein­set­zen (Weißraum darf übri­gens auch gerne far­big sein!) Den Inhalt auch mal Raum geben, sich sprich­wört­lich zu ent­fal­ten. Mal nur das „Wirklich-Wichtige“ sagen! Faustregel, die auf unse­rer Aufnahmefähigkeit beruht: 7 Wörter pro Zeile und 7 Zeilen pro Folie (+/-2 Wörter bzw. Zeilen). Aus der Erfahrung her­aus würde ich statt 7 aber bes­ser nur 4 neh­men! Also:

  • 4 Wörter pro Zeile
  • 4 Zeilen pro Folie

Und ganz wich­tig: Schlüsselwörter statt gan­zer Sätze benutzen.

Weiterlesen »

Bilderwelten im Web — Eigenschaften & Besonderheiten

Artikel 2 von 3 in der Serie Bilderwelten im Web

Der Einsatz von Bildern unter­schei­det sich zwi­schen Fernsehen, Print und Web sehr stark. Wobei sich das Internet in der Unternehmenskommunikation eine zen­trale Rolle erobert hat, wel­che sich auch auf die eige­setz­ten Bilder auswirkt.

TV und Print

Das Fernsehen ist ein bild­do­mi­nan­tes Medium und bewirkt durch seine Attraktivität und leichte Konsumierbarkeit eine immer grö­ßere und brei­tere Nachfrage nach bild­haf­ter Kommunikation auch in ande­ren Medien. Das Fernsehen ist als Leitmedium der Werbung zu sehen, aber eben auch nur für Großnunternehmen interessant.

Erfolgreiche Printkommunikationsmaßnahmen sind immer das Zusammenspiel zwi­schen Bild und Text. Die Kampagne „Print wirkt“ der Publikumszeitschriften im „Verband Deutscher Zeitschriftenverleger“ ver­deut­lichte anhand eini­ger Werbekampagnen in beein­dru­cken­der Weise die Wiedererkennung von kon­ti­nu­ier­lich in ver­schie­de­nen Medien ein­ge­setz­ten Bildwelten ist. Sie zei­gen auch, dass eine ein­zelne Anzeige, wenn sie nach dem Kommunikationsmuster des Unternehmens gestal­tet ist, sich leich­ter in das ver­traute Bild ein­fügt, das der Konsument von ihr hat.

Die zen­trale Rolle des Internets

Dem Internet – das zen­trale Medium der viel­be­schwo­re­nen Informationsgesellschaft und damit auch der Informationsökonomie – kommt eine beson­dere Rolle zu. Aufgrund sei­ner viel­fäl­ti­gen Einsatzmöglichkeiten im Rahmen der kom­mu­ni­ka­ti­ons­po­li­ti­schen Maßnahmen (Werbung, Public Relations, Verkauf, Direkt-Marketing etc.) kann ein Internet-Auftritt eine Vernetzung aller ein­ge­setz­ten Instrumente ermög­li­chen. Das heißt ein­heit­li­che Bilderwelten soll­ten hier je nach Maßnahme ein­ge­setzt wer­den. Ein Werbebanner ver­langt ver­mut­lich einen ande­ren Bildeinsatz als die Unterseiten einer Corporate Website.

Weiterlesen »

GOOD: Team– und Agenturvorstellung per Video


Zu jeder Agenturpräsentation gehört auch eine Vorstellung des Teams, zumin­dest erhört dies den Persönlichkeitsfaktor enorm. Je klei­ner das Team und je gerin­ger die Fluktuation, umso bes­ser läßt es sich vor­stel­len. Die Agentur David&Goliath stellt jedes der fünf Teammitglieder anhand eines kur­zen Videos vor. Sehr per­sön­li­che Aufnahmen wer­den ergänzt durch Kommentare der jewei­li­gen Person, was die Agentur aus­zeich­net. Daumen hoch!
David&Goliath

„Sich ein Bild machen“ – Von Bildern und ihrer Wirkung

Artikel 1 von 3 in der Serie Bilderwelten im Web

Wenig spricht uns so sehr an wie Bilder. Sie sind emo­tio­nal und auf­merk­sam­keits­stark. Die Werbung lebt von ihnen. Doch wie sieht es im Web aus? Wie wer­den Bilder hier von Unternehmen ein­ge­setzt? Die Artikel-Reihe „Bilderwelten im Web“ zeigt die Bedeutung von Bildern auf und unter­sucht an vie­len Beispielen den Einsatz und die Wirkung auf Webseiten.

Von Märkten und „Austauschbarkeiten“


(Quelle: flickr, two gypsy hearts)

Die Kosumgesellschaft und die freie Marktwirtschaft haben u.a. als (zwi­schen­zeit­li­ches) Resultat — was von Marketing-Experten seit vie­len Jahren gerne gebets­müh­len­ar­tig wie­der­holt wird — dass „die Märkte gesät­tigt sind“ und „Produkte und Dienstleistungen aus­tausch­bar“ gewor­den sind. Die Folge ist, dass die Konsumenten (also wir alle) immer weni­ger an sach­li­chen Informationen inter­es­siert sind.

Hinzu kommt, dass das Angebot an Produkten und Dienstleistungen stark zuge­nom­men hat und für viele undurch­schau­bar gewor­den ist. Auch der Aufwand sich mit allen Angeboten aus­rei­chend aus­ein­an­der zu set­zen, um dann eine ratio­nale Entscheidung zu tref­fen, wäre häu­fig viel zu groß.

So fin­det eine Veränderung vom Produktwettbewerb hin zum Kommunikationswettbewerb statt, d.h. bei ver­gleich­ba­ren Produkten erfolgt eine Unterscheidung von Angeboten bei den Konsumenten im wesent­li­chen nur noch über kom­mu­ni­ka­tive Maßnahmen. Auf gesät­tig­ten Märkten wird die Kommunikation damit zu einem wesent­li­chen Erfolgsfaktor.

Weiterlesen »

Let’s play with the music: Faszinierende musikalische Interaktionen

Eine ganz andere Sorte von Webseiten, die eine beson­dere musi­ka­li­sche Interaktion erzeu­gen und den Spieltrieb her­aus­for­dern! Spannend, kurz­wei­lig und unter­halt­sam. Für irgend­was muss Flash ja gut sein!

Cold War Kids

Mein Highlight in die­ser Aufzähung gleich als Erstes. Vier Musiker, vier Einstellungen, ein tol­ler Song und immer wie­der neue Arrangements!
http://www.coldwarkids.com/iveseenenough/

Whale Song

Faszinierend!!! Es las­sen sich Walgesänge mit Hilfe eines Orchesters erzeu­gen. Und der Wal rea­giert dar­auf…
Zwar eine Werbewebseite, aber extrem beein­dru­ckend umge­setzt!
http://www.optuswhalesong.com.au/

Incredibox

Lustige kurz­wei­lige Jukebox. Verschiedene Instrumente, Effekte und Stimmen las­sen sich immer wie­der bunt zusam­men mischen — Beatbox trifft a capella Band!
http://www.incredibox.fr/

Weiterlesen »